Presse
Diese Seite wurde bisher 1020x aufgerufen.
Malteser empfehlen:
Vor der Urlaubsfahrt Verbandkasten kontrollieren
Netphen. Wenn sich die Blechlawinen zum Start der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen in Gang setzen und Familien mit Kind und Kegel in den Urlaub aufbrechen, dürfen Sonnenschutz, Badehose und Schwimmreifen nicht fehlen. Aber auch der Verbandkasten ist in jedem Auto seit über 30 Jahren Pflicht. Die Malteser aus Netphen empfehlen: „Vor der Fahrt in die Ferien sollte der Verbandkasten auf Vollständigkeit und Verfallsdatum überprüft werden“, so Uwe Vogelsang von den Maltesern.
Ob Heftpflaster, Verbandpäckchen oder Rettungsdecke: Was in den Kasten gehört, ist nach DIN 13 164 genau festgelegt. „Anhand des Inhaltsverzeichnisses, das in dem Kasten zu finden ist, kann jeder überprüfen, ob er komplett ist oder irgendetwas fehlt“, erklärt Uwe Vogelsang. „Mal ganz ehrlich – wann haben Sie das letzte mal in den Verbandkasten geschaut? Daher empfehlen wir ebenfalls einen Blick auf das Verfallsdatum zu werfen. Ist es überschritten oder fehlt es auf dem Verbandkasten ganz, muss er unbedingt ausgetauscht werden. Sonst besteht zum Beispiel die Gefahr, dass die Pflaster nicht mehr kleben oder die steril verpackten Verbandmittel nicht mehr steril sind und die Gefahr von Infektionen bei der Verwendung steigt.“
„Wissen Sie und Ihre Mitfahrer wo sich der Verbandkasten im Auto befindet? Es nützt nichts, wenn der Verbandkasten während der Urlaubsfahrt irgendwo unter Koffern und Taschen im Kofferraum verstaut ist. Im Notfall kostet das Suchen viel zu viel wertvolle Zeit“, warnen die Netpher Malteser. Ihr Tipp:„Verstauen Sie ihn griffbereit und vor der Sonne geschützt, damit der Inhalt nicht beschädigt wird.“
Zu einem vollständigen und „frischen“ Verbandkasten gehören auch „frische“ Kenntnisse in Erster Hilfe. „Bei vielen Fahrern liegt der Kurs in ,Lebensrettenden Sofortmaßnahmen’ schon Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte zurück. Sie erinnern sich zwar, dass es eine stabile Seitenlage gibt, aber nicht, wie sie aussieht“, daher raten die Malteser, die Erste-Hilfe-Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen, um im Ernstfall schnell und kompetent helfen zu können. Regelmäßig bieten die Malteser auch in Netphen entsprechende Kurse an. Kurstermine und Infos gibt es im Internet unter www.malteser-netphen.de
Malteser geben Tipps zum Public Viewing
währ
end der Fußball-WM 2010
Public Viewing während der Fußball WM 2010 -
Mit fünf Schritten sicher zur Großleinwand
„Public Viewing“ gehört zur Fußball-WM wie das gute Wetter zum Sommer. Beides verbindet zwei Tatsachen: Gute Laune, viel Sonnen- und Spaßpotential auf der einen Seite. Leider aber auch viele Gefahren für die Gesundheit auf der anderen Seite.
Die Malteser zeigen, welche großen Risiken das Fußballschauen unter hunderten Mitfiebernden birgt und wie Fans sie meiden können. Denn: Nur wer sicher den Weg zur großen Leinwand und wieder zurück findet, hat wirklich Spaß!
Schritt 1 – Dem Sonnenstich vorbeugen: Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit.
Der Kopf ist rot und heiß. Sich in den Schatten zu begeben, ist im Gedränge fast unmöglich. Passende Kappen und lustige Hüte beugen nicht nur einem gefährlichen Sonnenstich vor, sondern tragen oft auch zum Fan-Outfit bei.
Deshalb: Außer dem Fußballshirt für die richtige Kopfbedeckung sorgen! Ist der Sonnenstich bereits da: schnell in den Schatten, den Kopf erhöht lagern, Kopf und Nacken mit kalten Umschlägen kühlen, viel trinken! Anschließend zur Sicherheit einen Arzt aufsuchen.
Schritt 2 – Ein Sonnenbrand tut nicht nur weh, er erhöht auch das Hautkrebs-Risiko.
Gerade Kleinkinder und helle Hauttypen sind mit ihrer sensiblen Haut gefährdet. Ganz besonders dann, wenn sie unbewegt in den Massen der Fußballfans der Sonne ausgesetzt sind.
Deshalb: Sonnenschutzmittel verwenden, Schultern bedecken und Nase sowie Ohren besonders gut eincremen!
Schritt 3 – Mittendrin: Trockene Kehle und Kopfschmerzen sind unangenehm und sind nichts für den Fan, der seine Mannschaft ordentlich anfeuern will.
Alkohol ist als Durstlöscher nicht geeignet und verstärkt die Kopfschmerzen.
Deshalb: Ausreichend trinken, aber wenig Alkohol! Die Malteser empfehlen Wasser, Tee und Getränke, die wenig Zucker enthalten.
Schritt 4 – Schubsen und Drängeln ist nicht selten auf einer Großveranstaltung wie dem Public Viewing.
Wenn die Fans zusammen jubeln, zerbrechen häufig Gläser und es kommt schnell zu Schnittwunden oder anderen Verletzungen.
Deshalb: Durch festes Schuhwerk vorsorgen! Bei Verletzungen Ruhe bewahren und umgehend die örtlichen Sanitäter aufsuchen!
Schritt 5 – Public Viewing ist toll.
Genauso spannend, aber noch gesünder ist es, nach dem tagelangen Herumstehen, sich selbst zu bewegen.
Deshalb: Die sechs Fußball freien Tage der WM 2010 nutzen und selbst kicken!
Von der Eröffnungsfeier bis zum Finale werden die Malteser beim Public Viewing auf dem Schloßplatz in Siegen im Einsatz sein.
Mehr als satt und sauber...
Der Besuchs- und Begleitungsdienst der Malteser in Netphen informierte über sein Angebot
„Ehrenamtlich Freude bringen“ – unter diesem Motto hatten die Netphener Malteser am vergangenen Freitag zu einem Informationsabend über ihren Besuchs- und Begleitungsdienst eingeladen. Nach einem interessanten Gastvortrag über den richtigen Umgang mit Medikamenten von Jochen Sachse-Scholz aus der Martini-Apotheke Netphen, wurden die Anwesenden, unter ihnen die Diözesanoberin Johanna Gräfin von Brühl, über die Tätigkeiten des Besuchs- und Begleitungsdienstes informiert.
Viele ältere, behinderte und chronisch kranke Menschen kommen kaum noch aus dem Haus, haben immer weniger Kontakt zu Verwandten und Freunden. Ihnen möchte der Besuchs- und Begleitungsdienst ein wenig Zeit und Aufmerksamkeit schenken. „Durch regelmäßige Besuche bieten unsere Ehrenamtlichen diesen Menschen einen vertrauten Ansprechpartner, mit dem sie sich austauschen können, dem sie von ihren Sorgen oder Freuden erzählen können oder mit dem sie gemeinsame Unternehmungen starten können“, erläutert die Leiterin des Besuchs- und Begleitungsdienstes Barbara Biehl. Neben Senioren und Kranken soll dieses Angebot aber auch für andere Menschen offen stehen: ob alleinerziehende Mütter, pflegende Angehörige oder einfach alle Menschen, die ein wenig Entlastung durch soziale Begleitung gebrauchen können – der Besuchsdienst wird überall dort aktiv, wo Hilfe benötigt wird. Dabei werden von den Ehrenamtlichen keinerlei pflegerische oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten ausgeführt, wie Barbara Biehl erläutert: „Diese Aufgaben werden in unserem Sozialsystem von anderen Anbietern übernommen, doch diese Anbieter stehen unter enormen Zeit- und Kostendruck. Wir möchten den Menschen etwas geben, was man für Geld nicht erwerben kann, was aber dennoch unbezahlbar ist: Nähe, Aufmerksamkeit und ein „offenes Ohr“ für die Besuchten, ihre Gedanken und Gefühle.“ Da dieser Dienst rein ehrenamtlich organisiert ist, kostet er die Besuchten nichts.
Darüber hinaus werden auch weitere Ehrenamtliche gesucht, die sich im Besuchs- und Begleitungsdienst engagieren möchten. Mitmachen kann jeder, der ein wenig Zeit für einen Mitmenschen übrig hat und eine soziale Aufgabe sucht. Um ein erstes Kennenlernen zu vereinbaren, können sich Interessierte bei Barbara Biehl unter der Tel.-Nr. 0271/ 238 7408 melden.
„Ehrenamtlich Freude bringen“
– Der Besuchsdienst der Malteser stellt sich vor-
Netphen. Die Malteser in Netphen laden zu einem Informationsabend mit Gastvortrag zum Thema „Richtiger Umgang mit Medikamenten“ ein. Der Besuchsdienst der Malteser möchte sich und seine Arbeit vorstellen, bevor der Apotheker J.Sachse-Scholz der Martini-Apotheke, Netphen einen informativen Gastvortrag über den „Richtigen Umgang mit Medikamenten“ halten wird. Die Veranstaltung ist kostenlos und findet am 23.04.2010, ab 18.30 Uhr, im Malteserhaus Netphen, Seitenweg 3, statt.
Die stark wachsende Zahl an einsamen, hilfebedürftigen oder älterer Menschen in unserer Gesellschaft leidet durch die geringere Anzahl und die zunehmende Mobilität ihrer jüngeren Verwandten, häufig unter einem Mangel an Ansprechpartnern. „Viele Menschen sehnen sich nach mehr Kontakt zur Außenwelt. Häufig sind die Mitarbeiter der Pflegedienste die einzigen Ansprechpartner im Alltag von pflegebedürftigen Menschen und deren verfügbare Zeit ist stark begrenzt.“ so die Leiterin des Besuchsdienstes, Barbara Biehl. „Doch ältere Menschen haben viel zu erzählen: Ihre Erinnerungen an ein langes, erlebnisreiches Leben, ihre Wünsche, Sorgen und Freuden wollen mitgeteilt werden. Aber wem, wenn keiner mehr Zeit hat?“ Hiergegen möchten die Malteser in Netphen etwas unternehmen und bieten deshalb ihren kostenlosen Besuchsdienst an: Regelmäßig besuchen ehrenamtliche Mitarbeiter ältere, behinderte und kranke Menschen, die sich alleine fühlen. Aber auch gerne stehen die Mitarbeiter des Besuchsdienstes als „Pflege-Omi“ für den Nachwuchs zu Verfügung. Gemeinsam können sie spazierengehen, Spiele spielen, Ausflüge unternehmen, Fotos anschauen oder einfach Kaffee trinken. Aber auch kleine Hilfen im Alltag werden unterstützend geleistet, wie gemeinsam einkaufen, Besuche beim Arzt oder Behörden. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Malteser kommen wöchentlich oder monatlich – je nach ganz individueller Vereinbarung mit dem Besuchten.
Wer gerne von den Maltesern besucht werden möchte, kann telefonisch einen Termin für einen Erstbesuch vereinbaren, zu dem die Leiterin Barbara Biehl gemeinsam mit einer ehrenamtlichen Mitarbeiterin für ein erstes Kennenlernen vorbeikommt. Anschließend können beide Seiten entscheiden, ob sie gerne regelmäßig etwas Zeit zusammen verbringen möchten.
Gleichzeitig suchen die Malteser in Netphen noch weitere Interessenten, die sich in ihrer Gruppe engagieren möchten: „Es ist keine sehr zeitaufwendige Aufgabe, die unsere Ehrenamtlichen hierbei übernehmen,“ so Barbara Biehl, „aber sie geben den Menschen, die sie besuchen, ein Stück Lebensfreude zurück. Ihre Aufmerksamkeit und ihr persönliches Interesse sind so wichtig, um wieder mehr Nähe in das Leben dieser Menschen zu bringen. Denn „…weil Nähe zählt.“ ist der Leitspruch der Malteser, zu dem Jede und Jeder einen Beitrag leisten kann.“
Der Besuchsdienst lädt deshalb zum Informationsabend ein, zu dem alle Interessenten – egal ob an einer ehrenamtliche Mitarbeit oder an den Besuchen für sich oder einen Angehörigen – herzlich eingeladen sind.
Die Malteser freuen sich, hierbei auch mit dem Apotheker Herrn Sachse-Scholz von der Martini-Apotheke, Netphen einen interessanten und kompetenten Referenten zu dem wichtigen Thema „Richtiger Umgang mit Medikamenten“ präsentieren zu können. Denn ein gesundheitsschonender aber effektiver Umgang mit Medikamenten ist nicht nur im Alter von weitreichender Bedeutung. Veranstaltungsort ist das Malteserhaus Netphen, Seitenweg 3. Bei Bedarf steht ein Fahrdienst zur Verfügung. Kontakt: Barbara Biehl: Tel. 0271 / 2387408 Weitere Informationen unter: www.malteser-netphen.de
Fotos: Quelle – Malteser :
http://www.malteser.de/81.Malteser_CD/81.03.Bilder/Malteser_Sorglos-Begl_rgb_1.jpg
http://www.malteser.de/81.Malteser_CD/81.03.Bilder/Malteser_Besuchs-Begl_2_rgb.jpg
Aktion „Wir suchen Dich...“
-Malteser-Jugend in Netphen braucht Verstärkung-
08. März 2010
Die Malteser-Jugend der Netpher Malteser besuchte kürzlich die Realschule am Kreuzberg in Netphen um ihre Arbeit vorzustellen und Interesse an der Arbeit der Malteser-Jugend zu wecken.
Die Familie ist traditionell der Ort, an dem Kinder und Jugendliche soziale Kompetenz lernen. Doch diese Keimzelle menschlichen Zusammenlebens verliert aufgrund der veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mehr und mehr an Einfluss.
Das von den Maltesern entwickelte Konzept „Abenteuer Helfen“ dient der Werteentwicklung und dem Aufbau sozialer Kompetenz und unterstützt Sozialisationsinstanzen wie Kindergärten, Schulen, offene Jugendeinrichtungen usw.
In verschiedenen Modulen wird „Helfen“ zielgruppengerecht vermittelt.
Doch auch in der eigenen Jugendgruppe lernen das die „Maltis“, wie die Mitglieder der Malteser-Jugend liebevoll genannt werden, unter verschiedenen Gesichtspunkten und Projekten, wie „Gemeinsam stark“ oder „Fair geht vor“. Die Kinder und Jugendlichen erfahren sich als einen Teil der Gemeinschaft und lernen von und mit den „Profis“ der Malteser, daß nur eine geschlossene Teamleistung zum Erfolg führt und den Verein aktiv mitgestaltet. Werte wie Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung im Bereich von sozialen Projekten und Aktionen im Bereich der Ersten Hilfe oder gegen Gewalt und Mobbing, wie sie täglich auch zum Beispiel an unseren Schulen erlebt wird, werden hier spannend und vor allem mit viel Spaß im Gruppenabend vermittelt.
Alle interessierten Jugendlichen im Alter von 12-17 Jahren laden die „Maltis“ am 13.03.2010 in der Zeit von 14.00 – 17.00 Uhr zu einem „Tag der offenen Tür“ in das Malteser-Haus nach Netphen ein.
Einsatz der 4. Einsatzeinheit im Kreis Siegen-Wittgenstein
A 45 – Es hat geschneit, und nichts geht mehr
- 40km Stau – eine echte Ausnahmesituation-
---->> auch die BILD - Zeitung berichtet über den Einsatz.....

03.Februar 2010
Siegen/ Netphen.
Mittwochmorgen, normaler Alltag. 08.53 Uhr – die Funkmelder der 4.Einsatzeinheit im Kreis Siegen-Wittgenstein, die von den Maltesern gestellt wird, wird von der Feuerwehrleitstelle Siegen ausgelöst: „Einsatzbereitschaft herstellen, Sonderlage im Kreis Siegen-Wittgenstein“ steht auf dem Display.
Ok, heute Morgen kam schon über's Radio die Meldung: seit gestern Abend Stau auf der Sauerlandlinie“ - Das wird’s wohl sein.... - Nun ist Eile geboten. Carolin Höse, als erste in der Netpher Unterkunft, hat gerade mal 2 Stunden geschlafen, nach der Nachtschicht im Krankenhaus, ist nun auch noch ehrenamtlicher Einsatz gefragt. Nach und nach treffen auch die anderen aktiven Mitglieder der Betreuungsgruppe Netphen in der Unterkunft ein. Von der Arbeit freigestellt, von zuhause oder sonstwo. - Doch die nächste Herausforderung steht schon bevor. Neben den „schweren Fahrzeugen“ die von Land und Bund gestellt werden, gehört zur Ausrüstung auch ein schwerer Anhänger. - Die Fahrzeuge sind zwar mit Schneeketten ausgerüstet, doch die steile Zufahrtsstraße , zu den von Land und Bund vorgeschriebenen Garagen ist tief vom Schnee bedeckt und wird, wenn überhaupt, nur „sporadisch“ durch den öffentlichen Winterdienst der Stadt Netphen geräumt.
- Die Lösung: die gesamte Ausrüstung, des Anhängers „Betreuung“ wird in die Fahrzeuge umgeladen, damit man wenigstens den Versuch starten kann um mit den Fahrzeugen die schneebedeckte Straße zu bewältigen, auch wenn die Gefahr besteht abzurutschen oder festhängen zu bleiben.
Die gesamte 4.Einsatzeinheit, die sich aus den Gruppen der Malteser aus Bad Laasphe, Netphen und Siegen zusammen setzt, sammelt sich bei der Unterkunft der Siegener Malteser in der ehemaligen Marienschule in Geisweid.
Hier wird schon fleißig organisiert, und die „gesamte Maschinerie“, die auch ganz praktische zeitliche Verzögerungen mit sich bringt, wie z.B. Wasser für Tee und Kaffee kochen, Brötchen organisieren und Würstchen besorgen und heiß machen. Das nimmt für „Unmengen“ eben etwas Zeit in Anspruch.„Bringen sie mal eben schnell 20 Liter Wasser zum kochen, das geht nicht in 5 Minuten“ so Uwe Vogelsang, von den Maltesern. - doch sobald die ersten Dosen Bockwurst heißgemacht sind, und der Tee gekocht ist, hunderte von Brötchen, die von der Bäckerei Uwe Elter, Geisweid – spontan und hilfsbereit schon in der Vergangenheit, bei Einsätzen sehr unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden, kann's los gehen in Richtung „Einsatzstelle“.
Dann geht’s auf die Autobahn, doch wie, was, wo? Alles etwas chaotisch, von wo nach wo – welche Fahrrichtung – darf oder soll sogar als „Geisterfahrer“, entgegen der Fahrtrichtung auf die BAB aufgefahren werden? – Gespräche über Handy, Kontakt mit Leitstelle und dem Stab des Kreisdirektors, der für die Organisation solcher Notlagen einberufen wird.
Endlich auf der Autobahn angekommen, schon stoßen die Helfer der Malteser auf das nächste Hindernis. - Alles steht, kein Fortkommen – die vielen LKW's und PKW's stehen, wie bereits berichtet, seit vielen Stunden. Aber eine Rettungsgasse freizuhalten? - Anscheinend ein großes Problem. „Dabei“, so Marco Heitze von den Maltesern, „ lernt das doch jeder schon in der Fahrschule. Und jeder kann in eine echte Notlage kommen, in der er ganz dringend auf Hilfe angewiesen ist“. Also kämpfen sich die ehrenamtlichen Helfer zu Fuß über die Autobahn, verteilen Tee und Würstchen und stoßen immer auf dankbare Abnehmer. Gleichzeitig müssen viele Fahrzeugführer angesprochen werden, eben die Rettungsgasse freizumachen damit auch das Fahrzeug der Malteser weiter durch kommt. Auch ein weiterer Krankentransportwagen steckt, zum Glück ohne Patienten, im Stau fest. - Auch der wird „ins Schlepptau“ genommen, und durch die Rettungsgasse gelotst.
Dann, nachdem schon einige Hundert Fahrzeugführer mit Familien, Senioren, Behinderten versorgt wurden, löst sich „plötzlich“ der Stau vor uns auf. - Da heißt es: „alle Mann aufsitzen“ und ebenfalls Bahn freimachen.
Nachdem sich alle Helfer wieder an der Unterkunft, wohlbehalten und unverletzt eingefunden haben, muß noch das ganze Equipment gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht werden. „Denn“, so Volker Flor, Leiter Einsatzdienste der Malteser, „bereits morgen kann wieder der Funkmelder den nächste Einsatz melden. Alles in allem, haben wir auch diese Notlage bewältigt, alle Helfer sind wieder gesund und munter vom Einsatz zurückgekehrt, die versorgten Personen waren froh und dankbar über unsere Hilfe, doch sicherlich müssen wir intern noch die ein oder andere Verbesserung und Schulung in Ablauf, Einsatztaktik usw. vornehmen.“, so Volker Flor.
Der nächste Einsatz kann kommen. Die Malteser im Kreis Siegen-Wittgenstein, die bei diesem Einsatz die gute Zusammenarbeit der unterschiedlichen Ortsgruppen lobten, sind dafür gewappnet.
Malteser Nikolausaktion 2009
Jeder Helfer ist ein Funke der Hoffnung
Netphen. Seit1997 setzen sich jährlich über 2.500 Helfer ehrenamtlich im Rahmen der Malteser Nikolausaktion für Menschen am Rande der Gesellschaft ein. Auch in Netphen folgten die Malteser dem Vorbild des hl. Bischofs Nikolaus und engagierten sich für den guten Zweck auf dem Netpher Weihnachtsmarkt.
„Ohne ehrenamtliches, soziales Engagement wäre unsere Gesellschaft hart, kalt und abstoßend. Daher ist es wichtig selbst aktiv zu werden und die Menschen für die Not ihrer Mitmenschen zu sensibilisieren. Ein jeder Helfer ist ein Funke der Hoffnung auf eine solidarische, gerechtere und menschlichere Welt. “, erklärt Harald Gerhards, Bundeskoordinator der Sozialaktion, die jährlich bis zu 62.000 Bedürftige in Deutschland, Rumänien, Kroatien, Bosnien und dem Kosovo erreicht.
„Hier in Netphen nehmen wir schon seit vielen Jahren an der Nikolausaktion teil“, sagt Markus Zielinski von den Netpher Maltesern, der die Aktion vor Ort organisierte.
„Für uns Helfer ist es toll zu sehen, wie viel wir auch ohne großen Finanzaufwand bewirken können. Manchmal reichen ein freundliches Wort und ein paar selbstgebackene Waffeln, um ungeheure Freude auszulösen.“
Für die „Waffelback-Aktion“ auf dem historischen Weihnachtsmarkt in Netphen, wurden extra die selbst hergestellten Holzöfen angeheizt, um das „besondere Aroma“ der Waffeln zu gewährleisten. Dafür waren die zahlreichen Besucher auch gerne bereit ein paar Minuten auf die leckeren noch warmen Waffeln zu warten.
Eine rundum gelungene Aktion und ein riesen Erfolg, dank der vielen Kunden
Der Nikolaus hätte seine wahre Freude gehabt.

Navigation

