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Malteser Netphen

Christian Bruno ist neuer Dienststellenleiter in Netphen

Seit April ist Christian Bruno offiziell für die hauptamtliche Dienststelle verantwortlich

22.06.2017
Christian Bruno leitet ab sofort die Malteser-Dienststelle Südwestfalen.© Malteser/Wange

Christian Bruno ist der neue Dienststellenleiter der Malteser in Netphen.

Vor allem im Bereich Hausnotruf hat der 37-Jährige viel vor.

Durchatmen. Dazu hatte Christian Bruno in den letzten Wochen wenig Zeit. Seit Anfang des Jahres hat der 37-Jährige sein neues Büro in Netphen bezogen, seit April ist er offiziell Dienststellenleiter der Malteser in Südwestfalen und damit Nachfolger von Michael Maria Beutler, der das Amt zuvor über 30 Jahre inne hatte. „Eigentlich sollte ich in einer Übergangsphase drei Monate lang eingearbeitet werden, durch eine Erkrankung meines Vorgängers musste ich aber bereits nach sechs Wochen übernehmen“, sagt Bruno, der bereits einige Projekte für die Zukunft im Auge hat.

 Der neue Malteser-Dienstellenleiter über...

...seinen Werdegang Ich komme ursprünglich aus Netphen, bin hier zur Schule gegangen und habe hier mein Abitur gemacht. Berufsbedingt bin ich dann nach Siegen gezogen und habe 15 Jahre lang für einen Versicherungskonzern gearbeitet. Parallel dazu habe ich berufsbegleitend BWL studiert. In dem Bereich war ich aber irgendwann nicht mehr zufrieden, zumal ich durch meine Frau und mein Kind eh irgendwann wieder zurück nach Netphen wollte.

...seinen neuen Job Ich habe mich bei verschiedenen mittelständischen Unternehmen beworben und bin so auch bei den Maltesern gelandet. Im ersten Moment denkt man da gar nicht dran, dass hinter so einer Organisation auch ein Sozialunternehmen mit durchaus komplexen Strukturen steckt.

...neue Impulse Mein Vorgänger hat die hauptamtlichen Strukturen quasi aus der Taufe gehoben, ich will darauf aufbauen und in den nächsten Monaten schauen, woran sich arbeiten lässt. Besonders im Bereich Hausnotruf, den ältere Menschen per Knopf auslösen können, sind wir in Südwestfalen schon eng vernetzt und viel unterwegs. In diesem Bereich wollen wir uns noch stärker engagieren und unser Konzept weiterentwickeln. Vor allem der demografische Wandel zeigt, dass wir in Zukunft noch mehr gefordert und auch gebraucht werden. Wir sind ja nicht nur reine Dienstleister und bringen den Leuten das Essen, sondern kümmern uns auch um die Probleme der Menschen.

...das Ehrenamt Auch wenn ich offiziell nur für den hauptamtlichen Teil zuständig bin, arbeite ich natürlich eng mit den Ehrenamtlern zusammen. Ohne sie würden vielen unserer Angebote gar nicht funktionieren. Aber auch dort müssen wir schauen, dass wir wieder genügend Nachwuchs bekommen und die Leute begeistern. Social Media ist da zum Beispiel eine Möglichkeit.

...seine Zukunft Nachdem ich mich jetzt ein paar Monate eingearbeitet habe, muss ich sagen: Den Job könnte ich bis zur Rente machen. Ich finde es toll, dass ich hier den Weg eines Unternehmens nicht nur begleiten, sondern auch mit beeinflussen kann.

Info: Arbeiten auf Augenhöhe · Christian Bruno lobt noch einmal die Motivation seines Teams: „Wir sind ehrgeizig und wollen als Unternehmen weiter wachsen. Niemand scheut sich, neue Wege zu gehen.“ · Abkapseln möchte sich der neue Dienststellenleiter dabei nicht: „Wir sind kein Großkonzern, wir funktionieren nur miteinander. Eine Beziehung auf Augenhöhe ist mir wichtig.“

 

Quelle: https://www.wp.de/staedte/siegerland/wir-bringen-nicht-nur-das-essen-id210854407.html

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